Last Saturday, I met a colleague from last autumn’s writing class for an overpriced iced frappé in the café of a beautiful bookshop on Mariahilfer Straße in Vienna. We talked, astonished about some similarities and familiar challenges despite our different ages and lives, a writers’ daily thoughts and worries–maybe. The Twins, my friends on the Greek island Ios, used to say: No money, no honey, no Bugs Bunny. We have Bad Bunny now.
As we watched the busy shoppers walking by, I looked up at the trees. It’s something, I have only learned recently: to look up. Not to watch out for the enemies, like the small birds, but to feel uplifted. It wakes us up too, with a rush of energy—a mentalist on TV recently explained. I contemplated the beautiful trees that were offering their shade on this hot day in May, and wrote this short text:

Da saß sie, barfuß, in ärmelloser Bluse und kurzer Hose.
Der warme Wind griff unter die weichen Äste der Robinien und gab dem Schatten Schwung. Sanft hin und her.
Die Sonnenstrahlen fühlten sich warm, noch nicht heiß an.
Sie dachte daran, wie sie ausgestreckt, alle viere von sich gestreckt, am Morgen nach dem Aufwachen in einem großen Bett mit weißer, duftender Decke lag. Spürte. Fühlte. Ein Körper. Ein Ge-Fühl wie jenes kleiner Kinder, das dann, entfremdet von sich, entfremdet von dem Bein, dem Unterarm, der Haut der Hände, jahrelang, jahrzehntelang verloren geht, sich versteckt, versteckt in der Seele wartet.
Ihre Zehen fühlten sich kühl an. Sie hob den rechten Fuß und legte ihn unter die linke warme Kniebeuge, die Finger des Fußes, wie sie sie anderswo nannten, auf die Innenseite des Beins gedrückt. Warm und kühl. Sie dachte an die Drehung, den Sprung, spürte sich und das Leben fließen, im Tanz, im Kampf.
