
Etwas passiert. Oder passiert nicht.
War es so bestimmt? Vor-bestimmt? Nach-bestimmt?
Und was ist mit jenen Gelegenheiten, die man besser hätte verpassen sollen? Damals, frisch im Erwachsenenleben angekommen.
Eine andere Geschichte.
„Eigentlich gut, dass es anders gekommen ist”, taucht mit einem BLOPP , wann und ob ist schwer vorherzusagen, aus den Tiefen auf, wie ein silberblauer Fisch, verspricht Erleichterung. Trost auch dann, wenn etwas ganz anders verläuft. Erinnere dich, es hat damals so sein sollen, welch Glück.
Doch das Verliebtsein in uns geringschätzt diese Weisheit, diese Nachhinein-Gedanken. Nachts flüstert es: „Was wäre jetzt, wenn du da, ja dann, etwas anders gemacht hättest? Ihr würdet jetzt glücklich, ja, selig, hier beieinander liegen.” Solche Dinge und andere flüstert uns die Verliebtheit zu. Wenn wir ein Lied hören, das uns an den Menschen erinnert, wird sie mutig und schreit. Sie will gehört werden.
„Im Nachhinein ist man immer …”. Immer?
Manchmal bleibt die Sehnsucht, bleibt: Warum nicht?
Warum eigentlich nicht?

